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Sie können zum Thema  „Humor in der Pflege“,
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Der Motivationsverstärker, der nichts kostet! 

- Humor in der Pflege! -

 

Wie fühlen Sie sich an einem Ort, an dem eine gedrückte Stimmung herrscht oder die Atmosphäre konfliktbelastet ist? Ein Ort an dem die Menschen mit Trauermiene durch die Gänge schleichen, ohne ein Lächeln zu verschenken.

 

Vermutlich sehr unwohl.

Und das gilt sowohl für das Personal, als auch für die Patienten und deren Zugehörige.

 

Wenn man etwas Spaß hat und es Freude macht, vergeht die Zeit wie im Flug und es stellt sich ein Gefühl von Zufriedenheit ein. Das spiegelt sich dann auch im Umfeld wieder.

 

„Meine Arbeit kann ich mir häufig nicht aussuchen, meine Einstellung kann ich jedoch immer frei wählen.“ (Aus: Fish, ein ungewöhnliches Motivationsbuch)

 

Es geht also maßgeblich um die innere Haltung und Einstellung!

 

Aus dem Alltag:

Das Personal kommt gut gelaunt zum Schichtwechsel und wird mit dem Satz: „Euch wird das Lachen schon vergehen!“ begrüßt. Danach wird berichtet wie schlimm alles ist und das es noch schlimmer wird. Wenn man so empfangen wird, ist das schon mal die erste Hürde für einen gelungenen Start in die Schicht.

Interessant ist, dass es Einzelnen gelingt, das ganze Team in das Stimmungstief hinunter zu ziehen.

 

„Ein schlechter Apfel infiziert die ganze Kiste!“

 

Bemerkenswert ist auch, dass die Personen, die sich nicht negativ beeinflussen lassen und die Arbeit mit einer Prise Humor und Spaß verrichten, vom Umfeld misstrauisch beäugt werden. Wer sich aus dem Jammerreigen löst, macht sich verdächtig.
 

Es besteht leider die Sorge, dass man, wenn die Arbeit Spaß macht, den Eindruck erweckt, nicht ausgelastet ist. 

„Wer lacht hat Reserven!“

 

Welch eine unsinnige Annahme! 

„Wer lacht schafft Reserven!!!!!“

 

 

 ·         Spaß bringt Erfolg

·         Erfolg macht Spaß

·         Arbeit macht Spaß (Aus: Fish, ein ungewöhnliches Motivationsbuch)

  

Die Patienten merken schnell, mit wem sie Spaß haben können und Personal, das scherzt, Spaß an der Pflege und am Umgang mit den Patienten hat, wird diesen positiven Spirit versprühen!

Die Patienten fühlen sich häufig wohler, sind freundlicher und weniger fordernd gegenüber dem Personal. Schweizer Spitäler machen sich diesen positiven Aspekt zunutze und beschäftigen Personal für gezielte Humorinterventionen.1]

 

Humor, auch der Galgenhumor, macht es möglich, schlimmen Nachrichten und den Widernissen des Alltags die Stirn zu bieten, das Unaussprechliche auszusprechen.

Kurze Anmerkung für alle „Ja, aber…! -Sager“:
„Die Dosis und das „Präparat“ können giftig sein oder heilen!“

  

 

 

Inhalte und Programmbeispiele:

 

 

·         Wozu dient Humor?

·         Welche Arten von Humor gibt es?

·         Wie lässt sich Humor sinnbringend in den Arbeitsalltag integrieren?

·         Worüber kann…muss ich lachen?

·         Was geschieht, wenn wir lachen?

·         Darf man das?

·         Welchen Nutzen bringt der Humor für alle Beteiligten?

·         Erfahrungsaustausch und Praxisbeispiele!



[1] Das kann ja heiter werden, Humor und Lachen in der Pflege, Herausgeber: Iren Bischofberger,
2., vollst. überarb. u. erw. Aufl. 2008

 

 

"Humorvoll pflegen!"
"Dürfen Pflegende das!"
"NEIN, sie müssen!!!"



„Wir machen…lachen Sie und uns gesund!“

Denn...

"Lachen ist gesund!"
 

Dies gilt nicht nur für die Patienten/ Kunden und deren Zugehörigen, sondern auch für das pflegerische Personal.

Humor wirkt sich positiv auf das Stressempfinden und die Motivation aus, steigert die Resilienz der beteiligten Menschen und hilft, schwierige Situationen im Alltag besser zu bewältigen.

 

Schon Florence Nightingale, die Begründerin der modernen, westlichen Krankenpflege, erkannte früh den positiven Nutzen von Humor und propagierte einen humorvollen Umgang mit den Patienten.

Leider wurde der Humor in der Pflege durch den Irrglauben, dass Pflegende dem vermeintlich so wichtigen Bild einer ernstzunehmenden Profession zu entsprechen haben, lange verdrängt.
Der therapeutische Wert von Humor blieb lange unerkannt.

Schon seit den 60er Jahren untersuchen Wissenschaftler, welche Wirkung das Lachen hat und die Ergebnisse untermauern den therapeutischen Nutzen.

· Lachen und Humor verbindet Mensch

· Lachen und Humor hat viele positive Einflüsse auf den
  Organismus

· Lachen und Humor schaffen Raum für Kreativität

· Lachen und Humor lösen Anspannungen in einer Situation oder
  auch im Nachhinein

Die wichtigsten Merkmale für eine gelungene Intervention sind:

· Wertschätzung

· Respekt

· Toleranz

· Humorverständnis

Nur wenn das Beziehungsmuster der beteiligten Personen intakt ist und die Beteiligten ein ähnliches Humorverständnis haben, gelingt eine positive Humorintervention.

Wie heißt es in der Medizin:“ Die Dosis macht das Gift!“
Und beim Humor gilt: „Die Dosis und das Präparat machen das Gift.“, denn es gibt sehr unterschiedliche Arten von Humor.
Vielleicht war er ja auch deshalb eine ganze Zeit in den Untergrund geraten, weil u.a. auch der makabre, schwarze und von Ironie geprägte Humor gepflegt wurde.
Häufig ist diese Humorform eine Art Ventil um mit Stress, Krankheit, Blut, Exkrementen, invasiven Prozeduren, Traumata, Behinderung und Tod zu Recht zu kommen.

Hier beginnt allerdings die Gradwanderung zum Missbrauch des Humors.

Das Ziel soll der fürsorgliche, warme Umgang sein.
Lachen mit…..statt Lachen über!

Resümee:

· Humor bietet Perspektive, Gleichgewicht, Homöostase und
  regt die Produktion positiver biochemischer Körperprozesse an.

· Lachen und Tränen helfen unangenehme Erfahrungen zu
  Verarbeiten.

· Humor ermöglicht mit Ängsten und peinlichen Situationen besser
  umzugehen.


Inhalte und Programmbeispiele:

· Wozu dient Humor?

· Welche Arten von Humor gibt es?

· Wie lässt sich Humor sinnbringend in den Arbeitsalltag
  integrieren?

· Worüber kann…muss ich lachen?

· Was geschieht, wenn wir lachen?

· Darf man das?

· Welchen Nutzen bringt der Humor für alle Beteiligten?

· Erfahrungsaustausch und Praxisbeispiele!


Ergebnissicherung der Teilnehmer/innen beim Workshop der
6. Kasseler Tagespflegetage:
"Mit Vielfalt Demenz begegnen."
Workshop: "Humor in der Pflege."
 





Also, nutzen Sie den Humor für die Entspannung im pflegerischen Alltag und beugen Sie der “Posttraumatischen Verbitterungsstörung” vor!
(Quelle: Linden M (2003). Posttraumatic Embitterment Disorder/ Linden M (2005) Eine pathologische Verarbeitung von Kränkungen)
 

 

"Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte,
durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann."

Christian Morgenstern

 

 

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