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„Humorvoll pflegen!“

„Dürfen Pflegende das?“

„NEIN, sie müssen!“

            „Wir machen…lachen Sie und uns gesund!“

  

 

Lena besuchte meinen Vortrag zum Thema „Humorvoll pflegen!“ und ich darf dieses Bild verwenden, um zu zeigen, dass wir alle miteinander eine Menge Spaß und Humor haben können!

Seit vielen Jahrzehnten galt bzw. gilt das Stigma,
                      Behinderung = Leid
und das bezieht sich auch auf Erkrankungen.

Welch ein Irrglaube, dass Behinderte und Kranke keinen Sinn für Humor haben.

Leider wurde der Humor in der Pflege genau durch diesen Irrglauben, und dass Pflegende dem vermeintlich so wichtigen Bild einer ernstzunehmenden Profession zu entsprechen haben, lange verdrängt.

 

Allerdings untersuchen schon seit den 60er Jahren Wissenschaftler, welche Wirkung das Lachen hat und die Ergebnisse untermauern den therapeutischen Nutzen. 

  • Lachen und Humor verbindet Mensch
  • Lachen und Humor hat viele positive Einflüsse auf den Organismus
  • Lachen und Humor schaffen Raum für Kreativität
  • Lachen und Humor lösen Anspannungen in einer Situation oder
    auch im Nachhinein

Um richtig verstanden zu werden, selbstverständlich ist es wichtig und notwendig, Menschen in schwierigen Situationen ernstfach und freundlich zu begegnen, allerdings erleichtert es den Umgang immens, wenn man ein paar Dinge mit einem Augenzwinkern betrachten kann.

 

Fühlen Sie sich an einem Ort wohl, wo alle mit Trauermiene, flüsternd über die Gänge schleichen und Ihnen permanent vor Augen führen, wie schlimm es ist krank oder sogar sterbenskrank zu sein?

 

Die Patienten merken schnell, mit wem man Spaß haben kann und Personal, das scherzt, Spaß an der Pflege und am Umgang mit den Patienten hat, wird diesen positiven Spirit versprühen!

Die Patienten fühlen sich wohler und sind freundlicher und weniger fordernd gegenüber dem Personal. Schweizer Spitäler machen sich diesen positiven Aspekt zunutze und beschäftigen sogar Personal für Humorinterventionen.[1]

 

Humor, auch der Galgenhumor, macht es möglich, schlimmen Nachrichten und den Widernissen des Alltags die Stirn zu bieten, das Unaussprechliche auszusprechen.


Kurze Anmerkung für alle „Ja, aber…! -Sager“:

„Die Dosis und das „Präparat“ können giftig sein oder heilen!“

 

Die wichtigsten Merkmale für eine gelungene Intervention sind: 

  • Wertschätzung
  • Respekt
  • Toleranz
  • Humorverständnis

 

 

Thomas Bollenbach:

Ich bin staatl. ex. Krankenpfleger und Dipl. Sozialpädagoge.
Nach meiner Grundausbildung in einem psychiatrischen Krankenhaus in Lüneburg, war ich im Anschluss in verschiedenen Kliniken, auf sehr unterschiedlichen Abteilungen tätig.
Zehn Jahre davon auf verschiedenen intensivmedizinischen Stationen im Klinikum Kassel.
Ich arbeite für die Hospizbewegung und führe seit 1991 mehrtägige Veranstaltungen zum Thema, „Leben und Arbeiten in der des Todes- Sterbebegleitung“ durch.

 

Ich schreibe das, weil es zu verhindern gilt, den Eindruck zu erwecken, dass in dieser Veranstaltung die zügellose, unkontrollierte „Albernheit“ propagiert werden soll!

 

Jedoch, manchmal ist eben auch der Ernst des Lebens witzig!
 

[1] Das kann ja heiter werden, Humor und Lachen in der Pflege, Herausgeber: Iren Bischofberger, 2., vollst. überarb. u. erw. Aufl. 2008

 

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