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Historie:

Definition Humor


Der Begriff Humor, lässt sich aus dem lateinischen Wort umor = Flüssigkeit ableiten.

Die Humoralpathologie, die Lehre der 4 Körpersäfte, geht vemutlich auf die alten Ägypter zurück und findet sich im “Corpus Hippocraticum”wieder.
Diese Sammlung, von mehr als 60 antiken, medizinischen Niederschriften, ist bereits zwischen dem 5. Jahrhundert vor Chr. und dem 2. Jahrhundert nach Chr. verfasst worden. (Hippokrates von Kos)

Von einem “guten Humor” sprach man, wenn die Körpersäfte

  • Blut,
  • Schleim,
  • schwarze und
  • gelbe Galle

im Einklang standen.

Diese Säfte werden, nach dieser Annahme, über das Blut und auch über die Nerven im Körper verbreitet.
Vor diesem Hintergrund wurde u.a. die positve Stimmung und gute Laune eines Menschen, den Körpersäften zugeschrieben.
Humor gilt erst ab dem 19. Jahrhundert als eine intellektuelle Leistung.

Eine humorvolle Grundhaltung nimmt Einfluss auf das persönliche Weltbild und ist wichtiger Bestandteil der Interaktion mit mit sich selbst und der Umgebung!

 

Apropos Körperflüssigkeiten:
“Da kam das Elfmeterschießen.
Wir hatten alle die Hose voll, aber bei mir lief`s ganz flüssig.”
Paul Breitner (Fußballweltmeister Deutschland 1974)

 Auszüge aus
"Das kann ja heiter werden"- Hrsg. Iren Bischofberger

Schon Florence Nightingale schreibt während des Krimkrieges:
„Es gibt so viel Ungeziefer hier. Wenn all die Käfer wollten, könnten sie die unendlich langen Bettenreihen auf den Rücken schnallen und in einer endlos langen Reihe direkt zu Ihnen ins Kriegsdepartement tragen.“
(Ca. 1858; Kelly 1981:18)

Nightingale wurde von Patienten bewundert:“ Welche Wohltat ist es, wenn sie vorbei geht. Sie spricht zu uns allen, nickt und lächelt (..), sie war voller Leben und Spaß, wenn sie zu uns sprach, besonders, wenn ein Mann niedergeschlagen war.“ (Kelly 1981:29 ff.)

Im „Notes on Nursing“ beschreibt sie, dass „…diese schmerzvollen Gesten besser mit einem herzhaften Lachen vertrieben werden konnten.“
(Nightingale 1860:60)

In einem Pflichtheft, das sie beim ersten Berufslehrgang 1860 für Pflegefachpersonen herausgab, fügte sie an, dass professionell Pflegende geduldig, heiter und freundlich sein sollen.

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